Amp-fx Ohcidy Overdrive // Handmade in Berlin.

Amp-fx Ohcidy aka 'the 304 Drive' (Fullclone + Mods available)

Das meist empfohlene Overdrive mit gigantischer Dynamik und unendlichen Obertönen.

139 Euro

EQ Mod / +15 Euro
304 Mod / +20 Euro
EQ + 304 Mod / +30 Euro

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Clean Signal
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Sample 1
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Sample 2
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Sample 3
304 Mod

Alles, was im Internet zu dem Pedal geschrieben wurde, habe ich gelesen! Fazit: die Gemeinde ist in zwei Lager gespalten. Entweder man schwört V3 oder V4. Mit diesem Mod hat man beide und noch mehr:

Der Unterschied zwischen V3 und V4 ist das Diodennetzwerk nach der ersten Gainstufe. Die Dioden sind in einer 'Hard Clipping' Konfiguration verschalten. Anders ausgedrückt: Sie schneiden das Signal ab und verzerren so den Klang sehr ähnlich einer Vakuumröhre.

V3 schneidet ab durch zwei antiparallel geschaltete Dioden in jeweils einem Feldeffekttransistor. Das nennt man 'symmetrisches clipping'. Es fügt mehr ungeradzahlige Obertöne hinzu (odd-order harmonics).

In V4 ist eine zusätzliche Germanium Diode in Serie zu einem der MOSFETs geschaltet. So wird das Signal unsymmetrisch abgeschnitten. Dabei entstehen mehr geradzahlige Obertöne (even order harmonics). Das Signal hat mehr Gain, da bei einer Halbwelle das Signal später, aber auch viel weicher abgeschnitten wird. Ursache ist der weichere Übergang von nicht-leitend zu leitend bei Germanium. So erreicht man eine zusätzliche Kompression des Signals und das Pedal klingt viel runder (mild-hard-clipping).

Der 304 Mod schaltet zwischen den beiden Diodennetzwerken hin und her. In Mittelstellung (0) sind alle Dioden von der Schaltung getrennt (dann zerrt nichts) und man hat einen Clean Boost. Allerdings nur bei moderaten Drive Stellungen. Wird ordentlich Gas gegeben, so wird das Signal durch die Versorgungsspannungsgrenzen abgeschnitten. Ich würde es 'super hard clipping' nennen. Es ist bedeutend lauter und klingt nochmal brachialer anders als V3 oder V4.

Ohcidy + 304 Mod + EQ Mod.
EQ Mod

Gemacht zum betonen oder beschneiden der tiefen Frequenzen (siehe Video ab 11:25). Der Miniaturkippschalter hat drei Positionen:

Links: Hier ist das Pedal identisch mit Seriengerät und dem OCD von Fulltone.

Mitte: In dieser Einstellung werden die Bässe etwas gezügelt. Gut für Lead Passagen und um dem Bassisten nicht in die Quere zu kommen.

Rechts: Es wurde berichtet, das Pedal wäre noch perfekter, würde mehr low-end herauskommen. Amp-fx hat zugehört und weiterentwickelt. Nun auch ausgezeichnet für Gitarren mit nur 4 Saiten ;).

Weitere Eckdaten

Natürlich mit True Bypass. Das Signal wird im OFF Zustand nicht verändert (no tone sucking).

Versorgung per interner 9V Batterie (abziehen des Eingangssteckers trennt die Batterie vom Schaltkreis) oder Netzteil 9V - 18V DC (nach Industriestandart: innen negativ). Tipp: versuche unbedingt das Pedal mit 18V zu betreiben. Du hast so mehr Headroom und Klarheit (das Pedal verzerrt nicht so schnell). Der Sound ist perkussiver, dicker, strukturierter und hat mehr punch. Himmelweiter Unterschied zu 9V.

Strombedarf: Weniger als 8mA.

Gehäuseabmessungen: 112 x 60 x 27mm (L x B x H).

Buchsenbelegung: Rechts = Input und DC, links = Output. Die beliebten Hicon Flunder 'Pancake' Stecker passen problemlos (alle anderen sowieso).

Für alle Mod Interessierten: Einfach zu wechselnder OPV, das Ohcidy kommt mit einem TL082.

Super leiser Betrieb. Gute Spannungsfilterung, kein Rauschen, null Nebengeräusche.

PS: in der 'Gitarre und Bass' 6.16 war ein Artikel über Gitarrenpedale am Bass. Auch das Fulltone OCD wurde getestet - und hat bestanden (sogar ohne meinen EQ Mod :)

PPS: Das Ohcidy ist klanglich nicht zu vergleichen mit einem Tubescreamer oder BOSS OD, sie sind aber ein sehr gutes Duo. Schalte einen TS vor das OCD für singende Töne und gigantisches Sustain.


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Alle sound snippets eingespielt von Torsten Lang.

www.torstenlang.com

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Alle drei Versionen. Basisgerät, plus 304 Mod, plus 304 und EQ Mod
3 Jahre Garantie, 1 Monat Rückgaberecht.

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