Amp-fx Zendrive aka » the Dumble simulator « // Handmade in Berlin.

Amp-fx Zendrive aka » the Dumble simulator « .

Glasklares tube sound, 'sweet-spot', low bis medium gain Overdrive.

Ein voll und offen klingendes Bodenpedal mit Kultstatus. Das Zen erzeugt warmen und sehr 'smoothen' low bis medium Gain Overdrivesound. Mittenbetont aber nicht 'britisch' oder nach Tubescreamer klingend. Es ist aus einem ganz andern Material gemacht...

Zuhause ist es im Blues, Country, Jazz und Fusion. Der große Dynamikumfang und das überaus sensible Umsetzen des Anschlagverhaltens machen es zu einem wunderbar klangvollen Gefährten.

Es gehört zur Kategorie der 'soft clipping' Zerrpedale. Diese klingen runder, da sie das Signal nicht hart abschneiden sonder soft verbiegen (wie eine Röhre). 'Hard clipping' Pedale produzieren dagegen mehr harmonische Obertöne (vgl. Fulltone OCD oder Amp-fx Ohcidy).

Amp-fx Zendrive
Amp-fx: Solide in der Konstruktion, minimalistisch im Design.
Weitere Eckdaten

Natürlich mit True Bypass. Das Signal wird im OFF Zustand nicht verändert (no tone sucking).

Buchsenbelegung: Rechts = Input und DC, links = Output. Die beliebten Hicon Flunder 'Pancake' Stecker passen problemlos (alle anderen sowieso).

Spannungsversorgung: Über ein Standard Boss style 9VDC Netzadapter oder eine interne 9V Batterie. Abziehen des INPUT Steckers trennt die Batterie vom Schaltkreis.

Stromverbrauch: weniger als 8mA.

Super leiser Betrieb. Gute Spannungsfilterung, kein Rauschen, null Nebengeräusche.

Gehäuseabmessungen: 112 x 60 x 27mm (L x B x H)

Amp-fx Zendrive PCB
Die durchdachte und sauber entworfene Leiterplatte.
Die Sterne markieren die beiden Jumper.
139 Euro.
Free
worldwide
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Näheres zu den Reglern:

Die robusten Alpha Potentiometer beeinflussen sich untereinander. Ein paar Hinweise für die musikalische Entdeckungsreise:

Volume: Zum Einstellen der Ausgangslautstärke.

Gain: Regelbar von leichtem, filigranen Overdrive über sahnig-cremig bis mediumfett und mild angezerrt. Dabei immer warm und süß klingend. Mit dem Gain steigt das Sustain. Auch bei viel Gain bleibt die Klarheit und Durchsetzungskraft erhalten. Bei wenig Gain und leichtem Anschlag verhält sich das Zen fast klangneutral und macht sich gut als clean Boost.

Tone: Einfacher aber effektiver Höhenregler. Das ganze Spektrum von dumpf, dark und mulmig bis grell, bright und schrill ist abrufbar. Besonders erwähnenswert ist das Zusammenspiel mit dem Voice Regler. Man kann sie als Einheit sehen. Gemeinsam bilden sie die Klangregelung.

Voice ist der interessanteste Regler. Er Beeinflusst die Zerrstruktur, den Bass und die unteren Mitten. Sehr interaktiv mit dem Gain Regler (mehr Voice = mehr Gain = mehr 'bite'), dem oben genannten Tone Regler sowohl dem Volume Poti der Gitarre.

Das Zen
Robben Ford würde es kaufen. Da bin ich mir sicher.

Über den richtigen Operationsverstärker (OPV) wird im Internet heiß diskutiert. Die Zendrives von Lovepedal verwenden einen NE5532 und klingen genau so exzellent wie die von Hermida Audio, bei denen die Beschriftung angeschliffen ist. Ich habe dem OPV einen Sockel spendiert - so kann man einfach andere ausprobieren. Der verbaute klingt aber schon am besten und hat dem Pedal absoluten Weltruhm eingebracht.

Man sagt, Zen sei seines Wesens nach immer nur Praxis. In diesem Fall ist damit die Spielpraxis gemeint. Es ist ein Pedal für Gitarristen die Ihr Instrument und ihre Finger vollumfänglich beherrschen. Entweder ist es dein Freund oder dein Lehrer. Ommmmm.

3 Jahre Garantie
1 Monat Rückgaberecht

Integrierter MOD:

Mit zwei Jumpern kann man das Diodennetzwerk ändern. Dieses allein sorgt für die Verzerrung. Der große Vorteil gegenüber Hermida ist, dass man von asymmetrischem zu symmetrischem clipping wechseln kann. Viele andere, an das Hermida Zendrive angelehnte Nachbauten, unterscheiden sich nur in diesen Dioden. Dort kann man sie aber nicht ändern :).

Jede Halbwelle muss ihren eigenen Diodenpfad nehmen. Bei sym. sind diese beiden Pfade identisch. Bei asym. unterscheiden sie sich durch das Diodenmaterial oder die Anzahl (siehe Bild). Ob sym. oder asym. clipping besser klingt ist reine Geschmackssache. Mit dem Mod hat man die Möglichkeit sich selbst ein Bild zu machen.







Amp-fx Zendrive PCB
Symmetrische vs. asymmetrische Verzerrung. Ein Diodenpfad für die positive Halbwelle, einer für die negative.

Ausgeliefert wir das Pedal mit der Hermida Einstellung:
1 x Germanium Diode // 2 x Schottky BAT41 Dioden => Charakteristik = asym.

Man kann nun umstecken:
Germanium zu BAT41 => das Pedal klingt etwas heller und 'aggressiver'.
2 x BAT41 zu 1 x BAT41 => Das Pedal zerrt symmetrisch (sofern auf dem anderen Pfad auch 'Schottky' gewählt ist).

Auch interessant: wenn man die beiden Jumper komplett entfernt hat man einen Booster mit Toneregelung. Das Pedal hat so bedeutend mehr Output. Bei aufgedrehtem Gain zerrt es auch, aber erst später und aus einem anderen Grund: Das Signal wird hart von den Versorgungsspannungsgrenzen abgeschnitten.

PS: Bitte erde dich immer zuerst bevor du die Jumper veränderst. Berühre dazu kurz den von außen zugänglichen Schutzleiter einer handelsüblichen Steckdose.

PPS: Ich schlage vor du machst dich erst mit dem Pedal vertraut bevor du mit dem Mod herumexperimentierst.

 

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